Herzlich willkommen bei Familie Müller!

Wir sind ein seit Generationen familiengeführter,

bayerischer Traditionsgasthof und eine multikulti

Adoptiv-Familie.

Die Familie Müller stammt aus der heute unter Denkmalschutz stehenden Ginghartinger Mühle im Gemeindebereich Thurmansbang. 

Franz Xaver Müller (1853 - 1923) erbte 1876 den heutigen Gasthof "Zur Post" gegenüber der Thurmansbanger Kirche, da seine Verwandten das Ehepaar Franz und Maria Fischl kinderlos blieben. Franz Xaver führte als erster Müller den landwirt-schaftlichen Betrieb mit Metzgerei und Wirtsstube.

 

1901 wurde er überdies erster Posthalter von Thurmansbang. Nach für die damalige Zeit äußerst aufwändigen Straßenbaumaßnahmen hatte die Gemeinde Thurmansbang die Voraussetzungen für die Errichtung einer eigenen Postagentur mit Postkutschenverbindung ge-schaffen. Unter etlichen Bewerbern fiel die Ent-scheidung des kgl. Oberpostamtes Regensburg zugunsten des Gastwirtes Franz Xaver Müller aus, der sofort Räumlichkeiten für die Postagentur und Ställe für die Postpferde zur Verfügung stellen konnte.

Einschneidendes Ereignis für ganz Thurmansbang war der Großbrand von 1908, bei dem der ganze Ortskern, außer der gegenüberliegenden Kirche,

zerstört wurde. Auch das Müllersche Anwesen

wurde vollkommen zerstört.

 

Erst im Jahre 1946 wurde die Pferdepost zwischen
Thurmansbang und Tittling im Landkreis Passau eingestellt.

 

Bis 1990 befand sich das Postamt im 

Nebengebäude der Müllerschen Wirtschaft.

Von den drei überlebenden Söhnen Franz Xavers erhielt Anton Müller (1887 - 1941) nach dem Tod des Vaters 1923 das Geschäft.

Da dessen einziger Sohn, wieder Anton genannt, 1939 zum Kriegsdienst eingezogen wurde, führte die Mutter Mathilde mit Unterstützung der Tochter des Hauses des "Postfräuleins" Centa in diesen schweren Zeiten den Betrieb. Das Haus war voller
Flüchtlinge und restaurierungsbedürftig geworden.

 

Ende 1949 kehrte der Sohn aus russischer Kriegs-gefangenschaft zurück und bemühte sich mit besonderer Intensität den Fremdenverkehr in Thurmansbang zu beleben.

1963 folgte die staatliche Anerkennung von 

Thurmansbang als Erholungsort. 

Der Fremdenverkehr blühte in den 70er Jahren regelrecht auf.


Seit dem plötzlichen Tod des Vaters 1984 ist der Betrieb unter der Leitung von Anton Müller, dem 3. dieses Namens.

 

1988/89 erfolgten grundlegende Umbau- und Renovierungsmaßnahmen, sowie 1996 der Ausbau des Naturbadeteiches für die Hausgäste.